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Ausbildung Duale Berufsausbildung in Hamburg

Die duale Ausbildung ist eine Möglichkeit, einen Beruf zu erlernen. Sie ist die am meisten verbreitete Ausbildungsart in Deutschland.

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Duale Berufsausbildungen sind eine Kombination aus praktischer Ausbildung im Betrieb und theoretischer Ausbildung in einer Berufsschule. Durch die Verbindung zwischen Theorie und Praxis gilt diese Ausbildungsform als Besonderheit des deutschen Bildungssystems und findet internationale Anerkennung.

Die duale Ausbildung dauert zwischen zwei und dreieinhalb Jahren und wird unter anderem in den folgenden Bereichen angeboten:

  • im Handwerk
  • in der Industrie und im Handel
  • im Dienstleistungsbereich
  • in der Schifffahrt
  • in der Landwirtschaft
  • im öffentlichen Dienst

Das Unternehmen, das die Ausbildung anbietet (Ausbildungsbetrieb), schließt mit dem oder der Auszubildenden einen Ausbildungsvertrag. Auszubildende sind somit Beschäftigte des Betriebs und Berufsschüler zugleich. Sie erhalten über die gesamte Ausbildungsdauer eine Ausbildungsvergütung. Bei guten Leistungen bestehen gute Übernahmechancen beim Betrieb bzw. Beschäftigungsperspektiven im jeweiligen Beruf.

Das Portal berufe.tv der Bundesagentur für Arbeit bietet einen umfassenden Überblick über Berufsausbildungen in Deutschland. Darüber hinaus können Sie sich auch beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) über die einzelnen Berufe informieren.


Bewerbung

Bewerbungen sind an den jeweiligen Betrieb zu richten, der die Ausbildung anbietet. Weitere Informationen finden Sie in der Rubrik Arbeiten.


Verlauf einer dualen Ausbildung

Ausbildungsbeginn ist meist am 1. August oder am 1. Februar eines Jahres. Die Auszubildenden arbeiten in der Regel an drei bis vier Tagen in der Woche im Betrieb, wo sie die praktischen bzw. handwerklichen Fähigkeiten des Ausbildungsberufes erlernen.

Zusätzlich besuchen die Auszubildenden in der Regel für zwölf Unterrichtsstunden in der Woche eine Berufsschule. Mitunter ist die Ausbildung aber auch jeweils in mehrwöchige Theorieblöcke in der Berufsschule und längere Praxisphasen im Ausbildungsbetrieb unterteilt. 

In der Berufsschule werden sowohl allgemeine Inhalte wie "Sprache & Kommunikation" und Fachenglisch als auch Inhalte, die für den speziellen Ausbildungsberuf wichtig sind, unterrichtet.

Nach der ersten Hälfte der Ausbildungszeit findet eine Zwischenprüfung statt. Am Ende der Ausbildung müssen Auszubildende eine Abschlussprüfung absolvieren. Mit erfolgreichem Abschluss der Ausbildung wird den Absolventen die Befähigung zum Arbeiten im jeweiligen Ausbildungsberuf verliehen.


Urlaubsanspruch

Auszubildende erhalten mindestens 24 Werktage oder vier Wochen Urlaub – allerdings ausschließlich zu den Schulferienzeiten.


Vergütung

Während der Ausbildung erhalten die Auszubildenden eine Art Entlohnung, genannt Ausbildungsvergütung. Die Höhe der Ausbildungsvergütung hängt vom Ausbildungsbetrieb und dem erlernten Ausbildungsberuf ab.


Besondere Voraussetzungen für Bewerberinnen und Bewerber aus Drittstaaten

  • Die oder der Auszubildende ist über 18 Jahre alt.
  • Der Ausbildungsberuf gilt in Deutschland als Mangelberuf.
  • Der Schulabschluss aus dem Heimatland ist mit dem mittleren Schulabschluss in Deutschland vergleichbar.
  • Die oder der Auszubildende verfügt über deutsche Sprachkenntnisse mindestens auf dem Niveau B2.
  • Die Finanzierung des Aufenthaltes in Deutschland ist gesichert.
  • Weitere Informationen erhalten Sie im Artikel "Einreise und Aufenthaltsbestimmungen".


Kontakt und weitere Hinweise

Sie interessieren sich für eine Berufsausbildung in Hamburg und haben weitere Fragen? Kontaktieren Sie gern das Hamburger Institut für Berufliche Bildung, die Jugendberufsagentur, die Handwerkskammer Hamburg oder die Handelskammer Hamburg.

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